Opferprojekte

Im Anschluss an den Gottesdienst unterstützen viele Gottesdienstbesucher die Arbeit der Gemeinde oder andere Hilfsprojekte mit ihrem Opfer.

Doch ein Gottesdienstbesuch ist leider nicht allen möglich. Wer trotzdem mit einer Spende Gutes tun möchte, kann das per Überweisung tun.

 

Soll das Opfer für einen bestimmtem Zweck verwendet werden geben Sie beim Verwendungszweck ein entsprechendes Stichwort ein. Bankverbindung: Volksbank im Unterland (IBAN-Nr.: DE73 6206 3263 0070 5090 00 BIC-Nr.: GENODES1VLS)

 

Das Gottesdienstopfer vom 21. August 2022 ist zur Unterstützung der Friedensarbeit im Nahen Osten bestimmt.

Es ist wichtiger denn je, dass Werke und Einrichtungen in unserer
Landeskirche sich dieser Arbeit annehmen. Dabei geht es nicht nur um aktuelle Hilfe und Unterstützung, sondern auch um langfristig angelegte Versöhnungsarbeit.

Die Spende aus dem Gottesdienst in Neckarwestheim kommt der Arbeit des "PKC - Ehemalige Synagoge Freudental" zugute, die Spende aus Lauffen der Arbeit der "Schneller-Schulen" im Nahen Osten.

 

Pädagogisch-kulturelles Centrum Ehemalige Synagoge Freudental

Die Ehemalige Synagoge in Freudental ist ein bedeutender Ort der Geschichte und Kultur unserer Region und unseres Bundeslandes. Das Gebäude spiegelt die Verfolgung und Unterdrückung von Menschen aufgrund ihres Glaubens. So werden Gespräche ermöglicht über Widerstand, den Drang nach Freiheit und die notwendige Verweigerung gegenüber einem Verbrecherregime.An dieser Stätte der Erinnerung können die Besucherinnen und Besucher die Auswirkungen historischer Augenblicke, das Wirken von politischer Macht und menschlicher Ohnmacht erfahren. Daraus ergeben sich für das Pädagogisch-Kulturelle Centrum Ehemalige Synagoge Freudental (PKC) pädagogische, wissenschaftliche und kulturelle Aufgaben. Alle Bemühungen des PKC sind auf die Lernziele Demokratie und Toleranz ausgerichtet. Das bedeutet konkret, demokratische Einstellungen und Verhaltensweisen zu fördern, kritisches Denken anzuleiten, das Grundrecht des und der Einzelnen auf Freiheit, Würde und Recht anzuerkennen sowie gegen Rassismus und Rechtsextremismus einzutreten.
Weitere Informationen dazu gibt es auf der Homepage https://pkc-freudental.de/

 

Schneller-Schulen im Libanon und Jordanien

Erziehung zum Frieden im Nahen Osten ist eine Idee, die Johann Ludwig Schneller schon 1860 mit der Gründung des Syrischen Waisenhauses umsetzte. Er gab Waisenkindern und Kindern aus armen Familien ungeachtet ihrer Religion ein Zuhause, ermöglichte ihnen eine Schul- und Berufsausbildung und bot ihnen so die Chance auf ein eigenständiges Leben. Die Johann-Ludwig-Schneller-Schule (JLSS) im Libanon und die Theodor-Schneller-Schule(TSS) in Jordanien setzen diese Tradition fort. Der Evangelische Verein für die Schneller-Schulen (EVS) unterstützt und begleitet die Arbeit der Schulen und bemüht sich um Spenden von Privatpersonen, Kirchengemeinden und anderen kirchlichen Gruppen. Informationen finden Sie unter https://schneller-schulen.ems-online.org/

 

 

Freiwilliger Gemeindebeitrag

  • Innenraumsanierung Regiswindiskirche in Lauffen
  • Turmsanierung Gregoriuskirche in Neckarwestheim
  • Unterstützung Jugendarbeit in Lauffen und in Neckarwestheim
  • Sozialprojekte in Lima (Peru) und Iran, Missionsprojekt Deutsche Indaner Pionier Mission (DIPM)

 

Weitere Informationen finden sie hier

Besondere Gottesdienstopfer

Neues aus dem Internato Rural in Brasilien, für das wir im Erntedankgottesdienst in Lauffen das Opfer erbitten

Gottesdienstopfer des Erntedankgottesdiensten in Lauffen

Acerte este Gol heißt ein neues Fußball-Projekt im Internato Rural in Teófilo Otoni. Wörtlich übersetzt heißt das: Schieße dieses Tor! Denkt man an die sozial benachteiligten Kinder und Jugendlichen, die an diesem diakonischen Programm teilnehmen, könnte man etwas freier übersetzen: Erreiche dein Ziel! Durch Fußball lernen sie, sich etwas zuzutrauen, sich Ziele zu setzen und wie man sie erreichen kann.

 

45 Jungen im Alter zwischen zehn und 17 Jahren werden zweimal wöchentlich professionell trainiert. Zuvor bekommen sie eine gesunde Mahlzeit, werden bei den Hausaufgaben unterstützt und erhalten Nachhilfe. Gemeinschaft unter Gottes Wort rundet das Programm ab. Es ist eine Chance für die Jugendlichen, wachsender Kriminalität und Verstrickungen in den Drogenhandel zu entkommen. Als Partner für dieses Projekt konnte der kommunale Kinder- und Jugendrat gewonnen werden.

„Es beeindruckt mich, wie positiv die Jungs sich entwickeln“, sagt Marie Esch, die sich im Internat ehrenamtlich als Beraterin engagiert. „Sie verbessern nicht nur ihre schulischen Leistungen, sondern auch ihr Sozialverhalten und haben so hoffentlich eine bessere Zukunft vor sich“.

 

Mit Ihrer Spende helfen Sie benachteiligten Jugendlichen in Brasilien zu einer besseren Zukunft (Stichwort: Teófilo Otoni)

 

Weitere Informationen finden Sie unter https://martin-luther-verein-bayern.de/projekte/brasilien.html